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Das Ping-Pong-Spiel der D&O-Versicherer

Wenn D&O-Versicherer nicht zahlen wollen, ziehen sie sich gerne auf Standard­flos­keln zurück. Die belieb­tes­ten Abwehr­ar­gu­mente haben Howden-Exper­ten dem Magazin AssCom­pact verra­ten.

Eine D&O-Versicherung kann Manager vor dem Absturz aus der Chefetage schüt­zen. Was die Versi­che­rungs­be­din­gun­gen angeht, hat sich der Manager­schutz denn auch in den letzten drei Jahrzehn­ten in Deutsch­land erheb­lich weiter­ent­wi­ckelt.

Vorsorg­li­che Rechts­be­ra­tung ist wichtig

„Ende der Achtzi­ger­jahre, als die ersten D&O-Policen hierzu­lande auf den Markt kamen, war nicht einmal der Schadens­er­satz­an­spruch des Unter­neh­mens gegen den eigenen Manager versi­chert“, sagt Dr. Andreas Wiede­mann, Direk­tor der Makler­sparte bei Howden. „Heute überneh­men hochwer­tige D&O-Policen bereits die Kosten für eine vorsorg­li­che Rechts­be­ra­tung, wenn den versi­cher­ten Managern ein Schadens­er­satz­an­spruch auch nur angedroht wird, egal, ob vom eigenen Unter­neh­men oder Dritten“.

Auf Ausschluss­klau­seln achten

„Wie gut eine D&O-Versicherung wirklich ist, zeigt sich im Schaden­fall – wenn der Versi­che­rer zahlen soll“, betont Howden-Schaden­ex­per­tin Claudia Pott. Mancher Versi­cher­ter ist überrascht, welche Ausschlüsse ihm der Versi­che­rer entge­gen­hält, weil er entwe­der den Vertrag nicht wirklich gelesen oder die Tragweite mancher Klausel nicht erkannt hatte.

Hilfe beim Schaden­hand­ling

Damit die Frage, ob ein D&O-Versicherer für einen Schaden aufkommt, sich gar nicht erst zum Ping-Pong-Spiel entwi­ckeln kann, steht Howden Unter­neh­men und ihren Managern im Versi­che­rungs­fall bei, übernimmt das Schaden­hand­ling und hilft ihnen ihre Inter­es­sen durch­zu­set­zen.

Abwehr­ar­gu­mente lassen sich entkräf­ten

Dabei ist es für Unter­neh­men und Manager wichtig zu wissen, welche Abwehr­ar­gu­mente Versi­che­rer gerne anfüh­ren. Denn mit richti­gen Spezia­lis­ten an der Seite, lassen sie sich durch­aus entkräf­ten.

Beliebte Standard­flos­keln

Ein belieb­ter Einwand der D&O-Versicherer ist beispiels­weise, der Manager habe bewusst gegen Gesetze, Verord­nun­gen oder Satzun­gen versto­ßen und so wissent­lich eine Pflicht­ver­let­zung began­gen. Zu Strei­tig­kei­ten mit den D&O-Versicherern kommt es häufig auch, wenn die betrof­fe­nen Manager ihre Rechts­an­wälte für ihre Vertei­di­gung beauf­tra­gen. Um hier von vornher­ein gegen­zu­steu­ern, kann es helfen, auf einen Pool erfah­re­ner und bewähr­ter Rechts­an­wälte wie das Hendricks Anwalts­netz­werk zurück­zu­grei­fen. Hier sind die Honorar­sätze mit dem D&O-Versicherer bereits verein­bart.

Quelle:Die häufigs­ten Ableh­nungs­gründe vonsei­ten der D&O-Versicherer“, AssCom­pact
Veröf­fent­licht im: März 2018
Autoren:
Claudia Pott, Head of Claims Depart­ment, Howden
Dr. Andreas Wiede­mann, Direk­tor Whole­sale, Howden

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