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Privat­vor­sorge für Manager

Auch bei Manager­ri­si­ken ist Privat­vor­sorge angezeigt. Für Top-Führungs­kräfte macht der Dreiklang aus persön­li­cher D&O-, Straf­rechts­schutz- und Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung Sinn.

Täglich berich­ten die Medien über Geschäfts­füh­rer, Vorstände und Aufsichts­rats­mit­glie­der, gegen die der Staats­an­walt ermit­telt oder die ihrem Unter­neh­men Schadens­er­satz zahlen sollen. Vor dem Hinter­grund der steigen­den Zahl an Haftpflicht­fäl­len und den teils millio­nen­ho­hen Schadens­sum­men, lässt sich jetzt auch im Feld der Manager­ri­si­ken der Trend zur priva­ten Vorsorge beobach­ten.

Die firmen­fi­nan­zierte D&O-Police sichert die Grund­ver­sor­gung

Bislang vertraute das Gros der Manager darauf, dass die D&O-Versicherung, die ihr Unter­neh­men für sie abschloss, sie im Schaden­fall auffan­gen würde. Und in der Tat: Die firmen­fi­nan­zierte D&O-Versicherung ist in der deutschen Wirtschaft längst Standard. Sie übernimmt im Schaden­fall die Rechts­kos­ten, die Managern bei der Abwehr von unberech­tig­ten Schadens­er­satz­an­sprü­chen entste­hen und gleicht berech­tige Ansprü­che aus. Promi­nente Fälle wie Siemens, VW-Diesel­gate oder Bilfin­ger haben jedoch gezeigt, dass immer häufi­ger Schadens­sum­men im Raum stehen, für die die D&O-Versicherung des Unter­neh­mens nicht ausreicht.

Mit der Perso­nal D&O erhal­ten Manager ihre eigene Deckungs­summe

Die Folge: Wie schon in anderen Lebens­be­rei­chen auch – etwa im Feld der Gesund­heits­vor­sorge die private Kranken­ver­si­che­rung – kristal­li­siert sich zurzeit ein Kanon an privat zu finan­zie­ren­den Versi­che­run­gen heraus, die mittler­weile zur Absiche­rung der Existenz für Manager schon als unver­zicht­bar einzu­stu­fen sind. „So empfeh­len wir Managern heute, unabhän­gig von dem Unternehmens-D&O-Schutz, sich zusätz­lich durch eine persön­li­che D&O-Versicherung (Red. = Perso­nal D&O) abzusi­chern“, sagt Marcus Helmich, Mitglied der Geschäfts­lei­tung von Howden im Inter­view mit dem Topma­na­ger-Blog. „Wer auf eigene Rechnung eine persön­li­che D&O-Versicherung abschließt, besitzt seine eigene Deckungs­summe, die er mit nieman­dem teilen muss.“

Wer sich in einem Straf­ver­fah­ren wehren muss, braucht einen guten Straf­ver­tei­di­ger

Zusätz­lich ist eine persön­li­che Straf­rechts­schutz-Versi­che­rung anzura­ten. Denn wenn Behör­den ermit­teln, geht es ihnen keines­wegs darum, die juris­ti­sche Person, also das Unter­neh­men zur Verant­wor­tung zu ziehen, sondern den Unter­neh­mens­lei­ter und die verant­wort­li­chen Mitar­bei­ter. Marcus Helmich dazu im Topma­na­ger-Blog: „Wer sich gegen ein Straf­ver­fah­ren wehren muss, braucht einen guten Straf­ver­tei­di­ger und der hat seinen Preis. Eine gute persön­li­che Straf­rechts­schutz-Versi­che­rung deckt auch dessen Stunden­sätze ab.“

Nach der Kündi­gung gibt es häufig Streit um die Vergü­tung

Nicht selten müssen Manager, die sich ohnehin im Streit mit ihrem Unter­neh­men befin­den, zudem auch dienst­ver­trag­li­che Ansprü­che – etwa noch ausste­hende Tantie­men oder Pensi­ons­an­sprü­che – gegen ihr Unter­neh­men vor Zivil­ge­rich­ten durch­set­zen. Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung auf private Rechnung. Helmichs Fazit: „Die ideale Schutz­weste für Manager ist der Dreiklang aus Perso­nal D&O, persön­li­cher Straf­rechts­schutz-Versi­che­rung und einer Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung auf eigene Rechnung.“

„Wer auf eigene Rechnung eine persön­li­che D&O-Versicherung abschließt, besitzt seine eigene Deckungs­summe, die er mit nieman­dem teilen muss.“

Lesen Sie hier den vollstän­di­gen Beitrag auf topmanager-blog.de

Alter­na­tiv können Sie sich das Inter­view hier als PDF (301 KB) herun­ter­la­den.

Quelle: „Die persön­li­che Schutz­weste für Manager“, Topma­na­ger-Blog – The Board­room (Hrsg. von Rundstedt)
Veröf­fent­licht am: 16. Juli 2018
Inter­view: Marcus Helmich, Proku­rist und Mitglied der Geschäfts­lei­tung, Howden

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