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Haupt­sa­che, der D&O-Versicherer zahlt

Bundes­weit sind rund 40 Versi­che­rer in der Sparte D&O aktiv. Dabei ist die Quali­tät der D&O-Policen nur schwer einzu­schät­zen. Der Leiter der Howden-Rechts­ab­tei­lung Chris­toph Arendt erklärt, worauf es ankommt.

Eine D&O-Versicherung ist nur etwas für Konzerne? Von wegen. Wenn Unter­neh­men aufgrund von Fehlent­schei­dun­gen Vermö­gens­schä­den erlei­den, werden Geschäfts­füh­rer, Vorstands-, Aufsichts­rats- und Beirats­mit­glie­der auch im Mittel­stand immer häufi­ger dafür persön­lich haftbar gemacht. Wichtig ist deshalb eine maßge­schnei­derte D&O-Versicherung. Idealer­weise schützt sie im Schaden­fall das Unter­neh­men und stellt zugleich sicher, dass sich die betrof­fe­nen Manager mit spezia­li­sier­ten Rechts­an­wäl­ten gegen die ihnen entge­gen­ge­brach­ten Vorwürfe vertei­di­gen können.

Nur einen Versi­che­rungs­ver­trag vermit­teln, reicht nicht

Auch bei Famili­en­un­ter­neh­men und Handwerks­be­trie­ben geht es schnell um hohe Streit­werte im zwei- oder dreistel­li­gen Millio­nen­be­reich. Die D&O-Versicherungsfälle sind so komplex, dass es mit der Vermitt­lung eines Versi­che­rungs­ver­tra­ges noch lange nicht getan ist. Denn wenn der Versi­che­rer im Schaden­fall nicht zahlt, ist dem Kunden nicht gehol­fen. Spätes­tens dann sind unabhän­gige Rechts- und Versi­che­rungs­ex­per­ten vonnö­ten, die den Kunden beglei­ten und den Versi­che­rern auf Augen­höhe begeg­nen.

Hier geht es zum Inter­view

Inter­view­part­ner:
Chris­toph Arendt, General Counsel, Howden
Horst Grätz, Rechts­an­walt Rödl & Partner
Quelle: Rödl & Partner

Veröf­fent­licht: 13. April 2017

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