Unser D&O-Schadenfall des Monats Dezem­ber betrifft eine Führungs­per­sön­lich­keit einer inter­na­tio­nal tätigen Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tion (NGO).

Eine der aufla­gen­stärks­ten Tages­zei­tun­gen weltweit meldete unter Berufung auf brisante Whist­leb­lo­wer-Berichte, bei der Organi­sa­tion seien Missstände wie Mobbing an der Tages­ord­nung. Whist­leb­lo­wer schil­dern ein proble­ma­ti­sches Arbeits­um­feld. Die Vorwürfe richten sich insbe­son­dere gegen eine Person aus dem Kreis des Managing Boards. Es wurden umfas­sende interne Unter­su­chun­gen durch eine Großkanz­lei in Gang gesetzt – Mitar­bei­ter und Führungs­kräfte wurden inter­viewt, darun­ter auch die im Haupt­fo­kus stehende versi­cherte Person.

Glaub­haf­tig­keit und Integri­tät der Mitar­bei­ter und insbe­son­dere der Führungs­kräfte sind notwen­dige Voraus­set­zun­gen für die Tätig­keit einer NGO; publik gewor­dene Missstände wirken sich unmit­tel­bar negativ aus – in wirtschaft­li­cher Hinsicht vor allem auf das für die Organi­sa­tion essen­ti­elle Spenden­auf­kom­men.

Vor diesem Hinter­grund lässt sich die versi­cherte Person unter Heran­zie­hung der entspre­chen­den Bausteine ihres howden 360° Manager­schutz anwalt­lich beraten. Eine vorsorg­li­che Rechts­be­ra­tung ist in einem solchen Fall notwen­dig: Je nach Resul­tat der Unter­su­chun­gen kann mit der Geltend­ma­chung von Haftungs­an­sprü­chen gegen die versi­cherte Person zu rechnen sein. Stehen interne Unter­su­chun­gen und Inter­views mit versi­cher­ten Perso­nen in Zusam­men­hang mit deren drohen­der Inanspruch­nahme, sind Voraus­set­zun­gen aus dem umfang­rei­chen Katalog der HPDO- Bedin­gun­gen für eine vorsorg­li­che Rechts­be­ra­tung erfüllt und es kann ein anwalt­li­cher Rat einge­holt werden.

Darüber hinaus kommt in vergleich­ba­ren Situa­tio­nen ein Anspruch auf Kosten­schutz für Public-Relati­ons-Kosten in Betracht. Droht durch eine erfolgte oder künftige Medien­be­richt­erstat­tung über einen zu erwar­ten­den oder einge­tre­te­nen Versi­che­rungs­fall ein karrie­re­be­ein­träch­ti­gen­der Reputa­ti­ons­scha­den für die versi­cherte Person, wird nach unseren HPDO-Bedin­gun­gen Versi­che­rungs­schutz für PR-Maßnah­men als Bestand­teil der Abwehr­kos­ten gewährt. Dass im Fall von Mobbing- und Beläs­ti­gungs­vor­wür­fen ein karrie­re­be­ein­träch­ti­gen­der Reputa­ti­ons­scha­den bei der Führungs­kraft eintre­ten kann und Öffent­lich­keits­ar­beit ratsam ist, liegt auf der Hand.

Mit dem 360° Manager­schutz und unseren attrak­ti­ven Baustei­nen sind Sie umfas­send abgesi­chert.

Große Verant­wor­tung geht mit großen Risiken einher – es kann jeden treffen.