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D&O-Ratgeber

D&O – Die Managerhaftpflicht-Versicherung

Vom Konzernvorstand über den Aufsichtsrat bis hin zum Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens – wer als Unternehmensleiter auf der sicheren Seite stehen und nicht mit seinem privaten Vermögen haften will, für den ist die Managerhaftpflicht-Versicherung, auch D&O-Police oder Manager-Versicherung genannt, unerlässlich. Immer häufiger werden Manager mit Schadensersatzansprüchen konfrontiert. Nicht selten geht es hier um Millionenforderungen. Oftmals sind es die Unternehmen selbst, die Ansprüche gegen das eigene Management geltend machen. Aber auch Vertragspartner, Wettbewerber oder Behörden werfen Unternehmen und deren Organen verstärkt Pflichtschutzverletzungen vor.

Howden Germany zählt mit über 20 Jahren Erfahrung zu den Wegbereitern des D&O-Schutzes in Deutschland. Der Marktführer entwickelt Lösungen für D&O-Versicherungen, um existenzbedrohende Risiken im Schadenfall zu minimieren.

D&O-VERSICHERUNG AUF EINEN BLICK

D&O steht für Directors and Officers, was nach amerikanischem Sprachgebrauch die Vorstände und Aufsichtsräte aus dem deutschen Rechtssystem erfasst.

Die D&O-Versicherung ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Manager und wird deshalb auch Managerhaftpflicht-Versicherung genannt. Hiermit werden sämtliche Managertätigkeiten, vom operativen Geschäft bis hin zu strategischen Entscheidungen, haftungsrechtlich abgedeckt.

Zum Video: Der D&O-Expertenratgeber

Wird ein Mitglied der Unternehmensleitung wegen einer Pflichtverletzung in Anspruch genommen, deckt eine D&O-Versicherung die hohen Anwalts- und Gerichtskosten zur Abwehr eines unbegründeten Anspruchs und die Versicherungsgesellschaft garantiert bei ausreichend hoher Deckungssumme den Schadensausgleich im Falle berechtigter Haftungsansprüche.

Jedes Unternehmen – von der Mini GmbH bis hin zur Aktiengesellschaft – sollte sich ernsthaft damit auseinandersetzen, seine Manager über einen D&O-Vertrag mit angemessener Deckungssumme abzusichern.
Aber auch leitende Angestellte, Betriebsleiter oder Generalbevollmächtigte sollten mitversichert werden. Und: “Ehrenamt schützt vor Haftung nicht“. Managertätigkeiten in Stiftungen, Sportvereinen und anderen gemeinnützigen Institutionen sollten ebenfalls dringend mit einer D&O-Versicherung abgesichert werden.

Ihre ganz individuelle D&O-Police hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe des Unternehmens, Umsatzstärke etc ab. Nähere Informationen und maßgeschneiderte Angebote erhalten Sie im persönlichen Kontakt mit uns.
Es werden Schadensersatzansprüche aus dem Innen- und Außenverhältnis abgedeckt. Die meisten Haftungsfälle betreffen Streitigkeiten im Innenverhältnis, wenn das Unternehmen Schadensersatz vom eigenen Management fordert. Außenansprüche werden oftmals von Wettbewerbern, Insolvenzverwaltern, Behörden oder Geschäftspartnern gegen das Unternehmen und seine Manager geltend gemacht.
Zum einen schützen Manager mit dieser Haftpflicht-Versicherung ihr privates Vermögen. Pflichtverletzungen von Managern können schnell einen Vermögensschaden von mehreren Millionen Euro zur Folge haben. Daneben schützt die D&O-Versicherung auch bei gesamtschuldnerischer Haftung. Denn Manager haften auch für die Fehler ihrer Geschäftsleitungs-Kollegen. Für GmbH-Geschäftsführer ist in diesem Kontext das Thema Haftungsfreistellung relevant, die oftmals von den Gesellschaftern untersagt wird. Eine Managerhaftpflicht-Versicherung schafft hier Abhilfe. (Artikel: D&O-Verschaffungsklausel in Dienstverträgen).

Und: Fehler werden gemacht. Ohne eine D&O-Versicherung verlieren viele Manager ihre Entscheidungsfreudigkeit. Es kommt zum Entscheidungsstau, aus Angst falsch zu handeln und das Privatvermögen zu gefährden. Mit der Managerhaftpflicht-Versicherung, bekommen die Organe wichtige Rückendeckung und können Verantwortung leichter tragen.

Der D&O-Vertrag schützt die Bilanzen und das Image eines Unternehmens. Werden Managern eines Unternehmens Pflichtverletzungen vorgeworfen und damit Schadensersatzansprüche geltend gemacht, hat das immer auch negative Konsequenzen für das Unternehmen. Zum einen ist ein beträchtlicher Vermögensschaden entstanden und zum anderen müssen sich die Manager deshalb vor Gericht verantworten.
Eine D&O-Versicherung mit ausreichender Deckungssumme sichert den Fortbestand des Unternehmens, da hohe Schadensummen in Haftungsfällen bei den Verantwortlichen kaum vollstreckt werden können. Es geht also um die Existenzsicherung des Unternehmens.
Als Folge ergeben sich zudem oft langwierige Gerichtsprozesse, die auch ein öffentliches Interesse erzeugen. Negative Schlagzeilen führen zu Imageverlust und können so schnell auch Umsatzrückgänge zur Folge haben. Oberstes Ziel ist deshalb eine schnelle und vor allem außergerichtliche Einigung. Die Anwaltskosten, sowie Kosten für ein Schiedsgerichts- oder Schlichtungsverfahren werden in aller Regel von der D&O-Police abgedeckt. So kann schnell und unbürokratisch geschlichtet werden und die Öffentlichkeit bleibt außen vor.

Alle Vorstände von Aktiengesellschaften, unabhängig ob sie börsennotiert sind oder nicht, sind gesetzlich zu einem Selbstbehalt in der D&O-Versicherung verpflichtet. Das bedeutet, dass sich der Manager im Schadenfall mit mindestens 10 % am Schaden beteiligen muss, jedoch maximal bis zu einer Obergrenze vom 1,5-fachen seiner jährlichen Festvergütung. Dieser Selbstbehalt kann wieder mit einer Selbstbehalts-Versicherung abgesichert werden. Alle anderen Organe, GmbH- Geschäftsführer, leitende Angestellte etc. müssen keinen Selbstbehalt tragen.

Managerhaftpflicht-Versicherung,
Berufshaftpflicht-Versicherung für Manager,
Geschäftsführer-Haftpflicht-Versicherung,
Vorstands-Haftpflicht-Versicherung,
Organhaftpflicht-Versicherung,
Unternehmensleiter-Haftpflicht-Versicherung.

Worauf Manager in ihrer D&O-Police besonders achten müssen und wie sich D&O-Versicherungen in der Praxis darstellen, erfahren Sie in unseren Filmen und im persönlichen Kontakt mit uns.

Hier geht es direkt zum Videobeitrag: „Der D&O-Expertenratgeber“ und zum Film: „Selbstbehalt für Manager in D&O-Versicherungen
Weiterführender Link: Die D&O-Verschaffungsklausel in Dienstverträgen. Was Manger dazu wissen sollten.

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