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Howden vermit­telt als Teil der inter­na­tio­na­len Versi­che­rungs­gruppe Hyperion Insurance Group Unter­neh­men, die im Ausland unter­wegs sind, weltweit Versi­che­rungs­schutz. Nach dem Prinzip „Think global – act local“, entwi­ckeln wir für Sie mit das auf Ihre inter­na­tio­na­len Aktivi­tä­ten exakt zugeschnit­tene 360°-Schutzkonzept.

AUCH IM AUSLAND VOR ORT

Auch am anderen Ende der Welt, sind wir vor Ort für Sie da. Über unser inter­na­tio­na­les Netzwerk Howden One vermit­teln wir Ihnen einen lokalen Ansprech­part­ner, der Sie und Ihren Manager vor Ort betreut.

HOWDEN ONE

Von Brasi­lien bis Schwe­den, von Hong-Kong über Indien bis hin zum Oman, in 37 Ländern der Welt ist der Spezi­al­mak­ler Howden Broking Group mit eigenen Nieder­las­sun­gen präsent. Um auch im Rest der Welt die notwen­dige Exper­tise für einen lokalen Versi­che­rungs­schutz gewähr­leis­ten zu können, initi­ierte das briti­sche Makler­haus 2016 „Howden One“, den ersten Verbund unabhän­gi­ger Versi­che­rungs­spe­zia­lis­ten, die sich einheit­li­chen Quali­täts­stan­dards verschrie­ben haben.

IN 80 REGIO­NEN DER WELT FÜR SIE DA

„Howden One“ – das sind über 10.000 Spezia­lis­ten in mehr als 80 Regio­nen rund um den Globus, die in Sachen Finan­cial-Lines, Cyber- und Vertrau­ens­scha­den-Versi­che­rung in ihrem Markt führend sind. Howden One ist ein Verbund von starken Partnern, der an Ihrer Seite steht und stetig wächst.

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Versi­che­rungs­schutz für Expatria­tes

So spannend ein Auslands­pos­ten auch sein mag, er ist für Manager mit erhöh­ten Risiken verbun­den. Howden nennt mögli­che Gefah­ren und sagt, wie sie sich absichern lassen.

1. Gegen Sie wird im Ausland straf­recht­lich ermit­telt.

Unabhän­gig von der Frage, ob sie vorsätz­lich oder fahrläs­sig, im Eigen- oder Unter­neh­mens­in­ter­esse gehan­delt haben, geraten deutsche Manager im Ausland regel­mä­ßig in die Fänge der Justiz. Wer wegen des Vorwurfs der Korrup­tion oder auch vermeint­li­chen Kartell- oder Umwelt­ver­stö­ßen im Ausland in U-Haft landet und mit teils drako­ni­schen Haft- und Geldstra­fen fertig werden muss, braucht nicht nur guten Rechts­bei­stand, sondern auch psycho­lo­gi­sche Betreu­ung.

Straf­rechts­schutz­ver­si­che­rung. Manager sollten vor Antritt ihres Auslands­ein­sat­zes prüfen, ob ihr Unter­neh­men für sie eine Straf­rechts­schutz­ver­si­che­rung abschlie­ßen kann. Sie übernimmt die Vertei­di­gungs­kos­ten von Managern bei straf­recht­li­chen Verfah­ren. Hochwer­tige Policen bezah­len die psycho­lo­gi­sche Langzeit-Betreu­ung auch ihrer Familien, etwa für den Fall, dass ein Manager für längere Zeit in Unter­su­chungs­haft kommt. Einzi­ges Manko: Die Rechts­schutz­ver­si­che­rer grenzen in der Regel den räumli­chen Versi­che­rungs­schutz auf Europa ein.

2. Sie sollen für einen im Ausland verur­sach­ten Unter­neh­mens­scha­den persön­lich haften.

Manager, die gegen ihre Aufsichts- und Kontroll­pflich­ten versto­ßen, können dafür persön­lich und unbegrenzt haftbar gemacht werden. Dann kann es zu einer Schaden­er­satz­klage kommen.

Weltwei­ter D&O-Schutz. Expatria­tes sollten vor ihrem Auslands­ein­satz sicher­stel­len, dass ihr Unter­neh­men für sie eine D&O-Versicherung abgeschlos­sen hat. Die D&O-Policen bieten weltwei­ten Versi­che­rungs­schutz und kommen für die teuren Anwalts­kos­ten auf, wenn Manager unberech­tigte Schaden­er­satz­an­sprü­che abweh­ren bezie­hungs­weise anschlie­ßend berech­tige Ansprü­che beglei­chen müssen. Bei Manager­haft­pflicht­fäl­len, die im Ausland vor Gericht landen, kann das beson­ders teuer werden. Hochwer­tige Policen decken auch die Kosten für PR- und Karrie­re­be­ra­ter.

Howden-Tipp: In einigen Ländern kann es sinnvoll sein, die D&O-Masterpolice durch lokal erhält­li­che D&O-Policen zu ergän­zen, etwa in Brasi­lien oder China. Bei inter­na­tio­na­len Versi­che­rungs­pro­gram­men von Unternehmens-D&O-Versicherungen helfen Lokal­po­li­cen zum Beispiel, eine schnel­lere Zahlungs­ab­wick­lung von Rechts­schutz­kos­ten zu gewähr­leis­ten. Manager ohne eine Unternehmens-D&O sind gut beraten, einen Spezi­al­mak­ler zu beauf­tra­gen und in einen indivi­du­el­len D&O-Versicherungsschutz zu inves­tie­ren.

3. Sie erhal­ten während Ihres Auslands­ein­sat­zes die Kündi­gung.

Viele Expats sind nicht bei der deutschen Mutter-, sondern bei der auslän­di­schen Tochter­ge­sell­schaft angestellt. Kommt es zum Streit mit dem Unter­neh­men – etwa weil die Leistung des Managers angeb­lich nicht stimmt oder auch der Staats­an­walt gegen sie oder die Firma insge­samt ermit­telt, geraten Führungs­kräfte schnell auf die Abschuss­liste. Wer von jetzt auf gleich seinen Job verliert und ohne Einkom­men dasteht, hat es im Ausland doppelt schwer. Abfin­dun­gen, Boni- oder Pensi­ons­zah­lun­gen, die ihnen eigent­lich zuste­hen, müssen Expats dann vor einem Auslands­ge­richt einkla­gen. Ohne regel­mä­ßi­ges Einkom­men im Rücken können sie die teuren Rechts­kos­ten jedoch kaum bestrei­ten.

Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Expats, die sicher­stel­len wollen, dass sie im Streit­fall auch im Ausland arbeits­ver­trag­li­che Ansprü­che gegen ihr Unter­neh­men durch­set­zen können, sollten auf private Rechnung eine Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung abschlie­ßen und vor Antritt des Auslands­jobs prüfen, ob die Police auch in ihrer neuen Heimat greift. Achtung, auch hier gilt: Den Versi­che­rungs­schutz gibt es meist nur in Europa.

4. Sie oder Ihre Familie fallen Kidnap­pern oder Erpres­sern zum Opfer.

Entfüh­run­gen, Erpres­sun­gen oder Raubüber­fälle – gerade Auslän­der geraten in Krisen­re­gio­nen schnell ins Visier von Krimi­nel­len. Betrof­fen sind nicht nur wohlha­bende und in der Öffent­lich­keit stehende Privat­per­so­nen, sondern auch Manager von im Ausland tätigen Unter­neh­men und deren Familien.

Entfüh­rungs- und Lösegeld­ver­si­che­rung. Wer in eine Krisen­re­gion entsandt wird, sollte darauf pochen, dass sein Unter­neh­men eine Kidnap- und Ransom-Versi­che­rung (zu Deutsch Entfüh­rungs- und Lösegeld­ver­si­che­rung) abschließt. Sie übernimmt alle Kosten, die im Zusam­men­hang mit Entfüh­run­gen und Erpres­sun­gen entste­hen, angefan­gen vom Lösegeld, über den Einsatz eines Krisen­be­ra­ters, Hilfe­stel­lun­gen bei der Betreu­ung der Familie und Angehö­ri­gen, Reise­kos­ten, Kosten für Rechts­be­ra­tung und Infor­man­ten bis hin zu Genesungs- und Rehabi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men.

Deutsche Manager im Ausland Teil II

So spannend ein Auslands­pos­ten auch sein mag, er kann für Manager mit beson­de­ren Gefähr­dun­gen verbun­den sein. Michael Franken, Legal Advisor bei Howden, über Versi­che­rungs­schutz für Expatria­tes.

1. Gegen Sie wird im Ausland straf­recht­lich ermit­telt.

Unabhän­gig von der Frage, ob sie vorsätz­lich oder fahrläs­sig, im Eigen- oder Unter­neh­mens­in­ter­esse gehan­delt haben, geraten deutsche Manager im Ausland regel­mä­ßig in die Fänge der Justiz. Wer wegen des Vorwurfs der Korrup­tion oder auch vermeint­li­chen Kartell- oder Umwelt­ver­stö­ßen im Ausland in U-Haft landet und mit teils drako­ni­schen Haft- und Geldstra­fen fertig werden muss, braucht nicht nur guten Rechts­bei­stand, sondern auch psycho­lo­gi­sche Betreu­ung.

Straf­rechts­schutz-Versi­che­rung. Manager sollten vor Antritt ihres Auslands­ein­sat­zes prüfen, ob ihr Unter­neh­men für sie eine Straf­rechts­schutz-Versi­che­rung abschlie­ßen kann. Sie übernimmt die Vertei­di­gungs­kos­ten von Managern bei straf­recht­li­chen Verfah­ren. Hochwer­tige Policen bezah­len die psycho­lo­gi­sche Langzeit-Betreu­ung auch ihrer Familien, etwa für den Fall, dass ein Manager für längere Zeit in Unter­su­chungs­haft kommt. Einzi­ges Manko: Die Rechts­schutz­ver­si­che­rer grenzen in der Regel den räumli­chen Versi­che­rungs­schutz auf Europa ein.

2. Sie sollen für einen im Ausland verur­sach­ten Unter­neh­mens­scha­den persön­lich haften.

Manager, die gegen ihre Aufsichts- und Kontroll­pflich­ten versto­ßen, können dafür persön­lich und unbegrenzt haftbar gemacht werden. Dann kann es zu einer Schadens­er­satz­klage kommen.

Weltwei­ter D&O-Schutz. Expatria­tes sollten vor ihrem Auslands­ein­satz sicher­stel­len, dass ihr Unter­neh­men für sie eine D&O-Versicherung abgeschlos­sen hat. Die D&O-Policen bieten weltwei­ten Versi­che­rungs­schutz und kommen für die teuren Anwalts­kos­ten auf, wenn Manager unberech­tigte Schadens­er­satz­an­sprü­che abweh­ren bezie­hungs­weise anschlie­ßend berech­tige Ansprü­che beglei­chen müssen. Bei Manager­haft­pflicht­fäl­len, die im Ausland vor Gericht landen, kann das beson­ders teuer werden. Hochwer­tige Policen decken auch die Kosten für einen PR-Berater und Karrie­re­coach.

Howden-Tipp: In einigen Ländern kann es sinnvoll sein, die D&O-Masterpolice durch lokal erhält­li­che D&O-Policen zu ergän­zen, etwa in Brasi­lien oder China. Bei inter­na­tio­na­len Versi­che­rungs­pro­gram­men von Unternehmens-D&O-Versicherungen helfen Lokal­po­li­cen zum Beispiel, eine schnel­lere Zahlungs­ab­wick­lung von Rechts­schutz­kos­ten zu gewähr­leis­ten. Manager ohne eine Unternehmens-D&O sind gut beraten, einen Spezi­al­mak­ler zu beauf­tra­gen und in eine persön­li­che D&O-Versicherung zu inves­tie­ren.

3. Sie erhal­ten während Ihres Auslands­ein­sat­zes die Kündi­gung.

Viele Expats sind nicht bei der deutschen Mutter-, sondern bei der auslän­di­schen Tochter­ge­sell­schaft angestellt. Kommt es zum Streit mit dem Unter­neh­men – etwa, weil die Leistung des Managers angeb­lich nicht stimmt oder auch der Staats­an­walt gegen sie oder die Firma insge­samt ermit­telt, geraten Führungs­kräfte schnell auf die Abschuss­liste. Wer von jetzt auf gleich seinen Job verliert und ohne Einkom­men dasteht, hat es im Ausland doppelt schwer. Abfin­dun­gen, Boni- oder Pensi­ons­zah­lun­gen, die ihnen eigent­lich zuste­hen, müssen Expats dann vor einem Auslands­ge­richt einkla­gen. Ohne regel­mä­ßi­ges Einkom­men im Rücken können sie die teuren Rechts­kos­ten jedoch kaum bestrei­ten.

Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Expats, die sicher­stel­len wollen, dass sie im Streit­fall auch im Ausland arbeits­ver­trag­li­che Ansprü­che gegen ihr Unter­neh­men durch­set­zen können, sollten auf private Rechnung eine Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung abschlie­ßen und vor Antritt des Auslands­jobs prüfen, ob die Police auch in ihrer neuen Heimat greift. Achtung, auch hier gilt: Den Versi­che­rungs­schutz gibt es meist nur in Europa.

4. Sie oder Ihre Familie fallen Kidnap­pern oder Erpres­sern zum Opfer.

Entfüh­run­gen, Erpres­sun­gen oder Raubüber­fälle – gerade Auslän­der geraten in Krisen­re­gio­nen schnell ins Visier von Krimi­nel­len. Betrof­fen sind nicht nur wohlha­bende und in der Öffent­lich­keit stehende Privat­per­so­nen, sondern auch Manager von im Ausland tätigen Unter­neh­men und deren Familien.

Entfüh­rungs- und Lösegeld­ver­si­che­rung. Wer in eine Krisen­re­gion entsandt wird, sollte darauf pochen, dass sein Unter­neh­men eine Kidnap- und Ransom-Versi­che­rung (zu Deutsch Entfüh­rungs- und Lösegeld­ver­si­che­rung) abschließt. Sie übernimmt alle Kosten, die im Zusam­men­hang mit Entfüh­run­gen und Erpres­sun­gen entste­hen, angefan­gen vom Lösegeld, über den Einsatz eines Krisen­be­ra­ters, Hilfe­stel­lun­gen bei der Betreu­ung der Familie und Angehö­ri­gen, Reise­kos­ten, Kosten für Rechts­be­ra­tung und Infor­man­ten bis hin zu Genesungs- und Rehabi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men.

Die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land kann zwar auch für deutsche Entfüh­rungs­op­fer Lösegel­der zahlen und sonstige Maßnah­men ergrei­fen, um eine Freilas­sung zu erwir­ken, jedoch besteht grund­sätz­lich gegen­über dem Staat eine Rückerstat­tungs­pflicht (§ 5 Absatz 5 Konsu­lar­ge­setz). Um nicht auf den Kosten auch bei einem guten Ende sitzen zu bleiben, ist eine Versi­che­rung eine sinnvolle Ergän­zung.

Michael Franken
Legal Advisor
Howden, Düssel­dorf

michael.​franken@​howdengroup.​de

Lesen Sie dazu auch die Howden News „Deutsche Manager im Ausland – Teil I“

Was Auslands­jobs so riskant macht

Deutsche Manager, die im Ausland gegen das Gesetz versto­ßen, müssen mit härte­ren Strafen als hierzu­lande rechnen. Howden beschreibt im Handels­blatt die Risiken und wie sich Manager schüt­zen können.

Deutsche Unter­neh­men sind inter­na­tio­nal gut unter­wegs. Die Zahl der Länder steigt, in die sie ihre Manager zum Geschäf­te­ma­chen entsen­den, schreibt das Handels­blatt. Und damit auch das Risiko für Führungs­kräfte, wegen Fehltrit­ten juris­tisch belangt zu werden.

Die Straf­rechts­ver­fol­gung wird inter­na­tio­na­ler
Nur ein Beispiel: „Die Straf­rechts­ver­fol­gung wird inter­na­tio­na­ler“, zitiert die Wirtschafts­zei­tung Jürgen Wessing, Straf­ver­tei­di­ger aus Düssel­dorf und Mitglied des Hendricks Anwalts­netz­werks. Wessing weiß, wovon er spricht: Als Jurist seit 35 Jahren tätig, ist er auf die Betreu­ung von straf­fäl­li­gen Managern spezia­li­siert und beobach­tet: „Beson­ders Fälle von Korrup­tion werden heute weltweit stärker verfolgt als noch vor einigen Jahren“.

Das Haftungs­ri­siko von Expatria­tes ist hoch
Bestechung – etwa bei Großpro­jek­ten oder teuren Infra­struk­tur­anla­gen, die über Grenzen hinweg entste­hen und betrie­ben werden – kann für Expatria­tes, harte Gefäng­nis- oder Geldstra­fen nach sich ziehen. Auch bei anderen Delik­ten – etwa dem Verstoß gegen Arbeits­ge­setze oder Pfusch am Bau – tragen sie ein erheb­li­ches Manager­haf­tungs­ri­siko. Beim Auslands­ein­satz gilt wie daheim in Deutsch­land: Manager, die gegen ihre Aufsichts- und Kontroll­pflich­ten versto­ßen, können dafür persön­lich und unbegrenzt mit ihrem Privat­ver­mö­gen haftbar gemacht werden.

Im Ernst­fall oft keine Unter­stüt­zung vom Arbeit­ge­ber
Sich nur darauf zu verlas­sen, dass schon alles gut geht, reicht für Unter­neh­men und die von ihnen entsand­ten Führungs­kräfte nicht aus, so das Handels­blatt-Fazit. Vor allem Manager großer Konzerne hielten sich gerne für unantast­bar. Wer die deutsche Grenze hinter sich lasse, sei vor dem Zugriff auslän­di­scher Behör­den jedoch nicht mehr sicher. Erschwe­rend kommt hinzu: Im Ernst­fall können sich Manager im Ausland nicht bedin­gungs­los auf die Unter­stüt­zung ihres Arbeits­ge­bers verlas­sen. Deshalb sollten sie vor ihrem Auslands­ein­satz prüfen, ob sie für den Konflikt­fall ausrei­chend abgesi­chert sind.

Quelle: „Nichts wie raus!“, Handels­blatt (PRINT), Nr. 63
Veröf­fent­licht: Ostern, 29. März bis 2. April 2018
Autoren: Claudia Obmann, Michael Scheppe

Howden-Tipps zum Versi­che­rungs­schutz für Expatria­tes lesen Sie in Teil II von „Deutsche Manager im Ausland“.

Howden One

Von Brasi­lien bis Schwe­den, von Hong-Kong über Indien bis hin zum Oman, in 37 Ländern der Welt ist der Spezi­al­mak­ler Howden Broking Group mit eigenen Nieder­las­sun­gen präsent. Um auch im Rest der Welt die notwen­dige Exper­tise für einen lokalen Versi­che­rungs­schutz gewähr­leis­ten zu können, initi­ierte das briti­sche Makler­haus 2016 „Howden One“, den ersten Verbund unabhän­gi­ger Versi­che­rungs­spe­zia­lis­ten, die sich einheit­li­chen Quali­täts­stan­dards verschrie­ben haben.

Link Howden One

„Howden Inter­na­tio­nal“ – Im D&O-Schadenfall auch im Ausland gut betreut

Howden provi­des a range of specia­list insurance soluti­ons to clients globally. Our inter­na­tio­nal specia­list insurance broking network, Howden One, compri­ses our own Howden offices and trusted partner brokers. Partner brokers that share our values; local specia­lists who want to deliver first class service.

Link Howden Inter­na­tio­nal

Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz
Der Manager-Fallschirm im Kündi­gungs­fall

Wenn Manager die Kündi­gung erhal­ten, genie­ßen sie nicht diesel­ben Rechte wie normale Arbeit­neh­mer. Kommt es zum Streit mit dem Unter­neh­men, kann eine Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung die Existenz sichern.

Wenn ein Unter­neh­men von einem Manager Schadens­er­satz­zah­lun­gen einfor­dert, wird das Arbeits­ver­hält­nis in der Regel nicht einver­nehm­lich beendet. Die außer­or­dent­li­che Kündi­gung ist hier die Regel. Kommt es zum Streit mit dem Unter­neh­men und schließ­lich zum Bruch, stehen Geschäfts­füh­rer und Vorstände nicht selten von heute auf morgen ohne Vergü­tung da. Abfin­dun­gen, Boni- und Pensi­ons­zah­lun­gen, die ihnen eigent­lich zuste­hen, müssen sie dann vor Gericht einkla­gen. Das kostet nicht nur Zeit. Auch der Rechts­bei­stand muss finan­ziert werden.

Die Familien-Rechts­schutz­ver­si­che­rung greift nicht

Viele Führungs­kräfte gehen davon aus, dass ihre privat abgeschlos­sene Familien-Rechts­schutz­ver­si­che­rung die Kosten für solche Strei­tig­kei­ten über ihren Manager­ver­trag übernimmt. Das ist ein Irrtum, der sich im Streit­fall als existenz­ge­fähr­dend heraus­stel­len kann.

Der Grund: Die Berufs­rechts­schutz-Bausteine klassi­scher priva­ter Berufs­rechts­schutz-Versi­che­run­gen greifen ausschließ­lich bei Arbeit­neh­mern. Dazu zählen aber nicht Geschäfts­füh­rer und Vorstände als Organ­mit­glie­der und Vertre­ter juris­ti­scher Perso­nen wie einer GmbH oder einer AG. Im Klein­ge­druck­ten schlie­ßen die Anbie­ter von priva­ten Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen Strei­tig­kei­ten um Manager­ver­träge wegen des hohen Kosten­ri­si­kos gezielt aus. Denn Geschäfts­füh­rer und Vorstände tragen eine hohe Verant­wor­tung, die in der Regel ein hohes Haftungs­ri­siko mit sich bringt.

Die Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung springt ein

Die Lösung ist eine Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Diese Spezi­al­po­lice deckt die Kosten für gericht­li­che und außer­ge­richt­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten von betrof­fe­nen Managern ab. Dazu gehören die eigenen Anwalts- und Gerichts­kos­ten, aber auch Kosten für Sachver­stän­dige und gegebe­nen­falls auch die Ausla­gen der Gegen­seite.

Diese Absiche­rung ist sinnvoll, denn derar­tige Ausein­an­der­set­zun­gen gehen mit einem hohen Kosten­ri­siko einher. Die rigorose Abwehr­hal­tung der Familien-Rechts­schutz­ver­si­che­rer ist ein Hinweis darauf, wie hoch das Risiko bei derar­ti­gen Fällen ist.

Mehrere Fakto­ren treiben die Kosten in die Höhe

Verschie­dene Fakto­ren sind für das hohe Kosten­ri­siko bei diesen Ausein­an­der­set­zun­gen verant­wort­lich. Ein Faktor ist, dass Strei­tig­kei­ten mit Vertre­tern juris­ti­scher Perso­nen in der Regel nicht vor den Arbeits-, sondern vor den Zivil­ge­rich­ten (Amts- und Landge­rich­ten) verhan­delt werden. Das Kosten­ri­siko wird hier durch den Streit­wert bestimmt, der bei Manager­ver­trä­gen sehr schnell sehr hoch ausfal­len kann. Er wird nicht wie vor Arbeits­ge­rich­ten mit dem dreifa­chen Monats­ge­halt eines Angestell­ten bezif­fert, sondern mit dem dreifa­chen Jahres­ge­halt des Managers.

Ein Großteil dieser Fälle landet vor den Landge­rich­ten. Ein Verfah­ren vor dieser Instanz stellt den nächs­ten Kosten­trei­ber dar: Vor dem Landge­richt ist die Vertre­tung durch einen Anwalt zwingend vorge­schrie­ben. Dazu addie­ren sich als dritter mögli­cher Kosten­fak­tor die Aufwände für das gesamte Verfah­ren. Verliert der Manager den Rechts­streit vor einem Zivil­ge­richt, werden ihm anders als beim Arbeits­ge­richt die Gesamt­kos­ten des Verfah­rens aufge­bür­det. Unter­liegt er – ganz oder auch nur teilweise – muss er neben den eigenen Anwalts- und Gerichts­kos­ten auch die der gegne­ri­schen Seite tragen.

Viele Topma­na­ger unter­schät­zen, wie schnell der Bruch kommen kann

Angesichts dieser Kosten­fak­to­ren liegt es nahe, dass sich Geschäfts­füh­rer und Manager für mögli­che eigene arbeits­recht­li­che Strei­tig­kei­ten gezielt absichern. Häufig wird dies dennoch unter­las­sen. Denn Topma­na­ger, die einen Anstel­lungs­ver­trag aushan­deln, denken in der Regel nicht daran, dass die Zusam­men­ar­beit mit dem neuen Unter­neh­men auch im Streit enden könnte. Denn selbst wer Höchst­leis­tun­gen vollbringt, kann auf die Abschuss­liste geraten, auch wenn jahrzehn­te­lang die Chemie mit den Verant­wort­li­chen stimmte.

Denn Anlässe, Topma­na­ger von jetzt auf gleich, vor die Tür zu setzen, gibt es für Unter­neh­men viele. Denn Verän­de­run­gen gehören zum Geschäfts­all­tag. Kommen beispiels­weise bei einer GmbH neue Gesell­schaf­ter ins Haus und fordern einen Perso­nal­wech­sel, dann hat der bishe­rige Unter­neh­mens­lei­ter schlechte Karten. Gleiches gilt, wenn ein Großin­ves­tor in eine AG einsteigt und auf einen Wechsel der Entschei­dungs­trä­ger pocht.

Weitere Anlässe für Ausein­an­der­set­zun­gen sind in der Praxis
  • Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt gegen das Organ
  • straf­recht­li­che Ermitt­lun­gen inner­halb des Unter­neh­mens
  • Verän­de­run­gen in der Gesell­schaf­ter­struk­tur (Verkauf/​Firmenanteile werden inner­halb der Familie bzw. an Dritte neu übertra­gen)
  • Verän­de­run­gen des Rechts­trä­gers (Fusion, Firmen­um­wand­lung, Abspal­tung)
  • die Verän­de­rung des eigenen Aufga­ben­be­reichs
  • der Vorwurf einer (finan­zi­el­len) Fehlent­schei­dung
  • unter­schied­li­che Auffas­sun­gen über künftige Ausrich­tung des Unter­neh­mens

In all diesen Fällen hilft die Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung dem Manager, recht­zei­tig die Kosten­ri­si­ken abzufan­gen und sich für recht­li­che Ausein­an­der­set­zun­gen zu wappnen. Nur so können sie im Falle eines Falles ihre berech­tig­ten Inter­es­sen wirksam zu vertre­ten.

Übrigens: Die Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung dient im Unter­schied zur Unternehmens-D&O ausschließ­lich den indivi­du­el­len Inter­es­sen des Managers oder Geschäfts­füh­rers. Daher werden die Versi­che­rungs­prä­mien vom Versi­cher­ten persön­lich getra­gen – so wie es auch bei anderen Versi­che­rungs­bau­stei­nen, die für die indivi­du­elle Absiche­rung sinnvoll sind, üblich ist.

Versi­che­rungs­tipps
  • Wie die meisten Versi­che­run­gen muss die Anstel­lungs­ver­trags-Rechts­schutz­ver­si­che­rung abgeschos­sen worden sein, bevor der Vertrag abgeschlos­sen wurde. In der Regel greift die Versi­che­rung erst drei bis sechs Monate nach Abschluss.
  • Üblich sind Policen mit einem modera­ten Selbst­be­halt. Es gibt auch Bedin­gungs­werke ohne Selbst­be­halt, jedoch mit entspre­chend hohen Prämien.
  • Hat ein Manager mehrere Organ­funk­tio­nen in einem Konzern, aber nur einen Arbeits­er­trag, müssen die Organ­funk­tio­nen dort separat aufge­führt werden.
  • Besitzt ein Manager mehrere Dienst­ver­träge, muss die Police entspre­chend erwei­tert werden.
  • Die Prämien dieser Versi­che­rung übernimmt in der Regel der Versi­cherte. Übernimmt das Unter­neh­men diese (was inzwi­schen mitun­ter auch zu beobach­ten ist), müssen die Prämien als geldwer­ter Vorteil versteu­ert werden.

Schieds­ge­richte

Außer­ge­richt­li­che Verglei­che und eine geräusch­lose Streit­bei­le­gung waren bei Manager­haf­tungs­pro­zes­sen lange Zeit die Ausnahme. Seit vielen Jahren drängen die D&O-Versicherer die Unter­neh­men dazu, gegen ihre Manager vor Gericht zu ziehen, um die vielfach wenig eindeu­tige Haftungs­frage von einem staat­li­chen Richter klären zu lassen.

Die Folge: Manager­haf­tungs­pro­zesse finden nicht selten im Blitz­licht­ge­wit­ter statt. Dabei kann die mit der Gerichts­öf­fent­lich­keit häufig einher­ge­hende negative Presse für die Prozess­par­teien schäd­li­cher sein als der eigent­li­che Ausgang des Verfah­rens. Für die Manager geht es in erster Linie um karrie­re­be­ein­träch­ti­gende Reputa­ti­ons­schä­den. Diese münden meist sogar in fakti­schen Berufs­ver­bo­ten. Und auch das Unter­neh­men erntet in der Öffent­lich­keit häufig regel­recht Schaden­freude und muss mit einem Image­ver­lust fertig werden. Doch was noch schwe­rer wiegen kann: Unter­neh­men, die vor einem öffent­li­chen Gericht Schadens­er­satz­for­de­run­gen stellen, müssen damit rechnen, dass in aller Öffent­lich­keit selbst sensi­ble Betriebs­in­terna und Geschäfts­ge­heim­nisse auf den Tisch kommen.

Daher liegt es im Grunde im Inter­esse beider Streit­par­teien gleicher­ma­ßen – des Unter­neh­mens und des Managers – die Haftungs­frage jenseits der Gerichts­öf­fent­lich­keit abklä­ren zu lassen. Seit 2018 gibt es mit dem neuen D&O-Schiedsverfahren namens „D&O-Arbitration“ eine beson­ders schnelle, kosten­ef­fi­zi­ente und reputa­ti­ons­scho­nende Möglich­keit der Konflikt­lö­sung. Erstmals kann in ein- und demsel­ben Verfah­ren vor einem Schieds­ge­richt die Haftungs- und die Deckungs­frage entschie­den werden.

Wollten ein Unter­neh­men oder ein Manager bislang rechts­ver­bind­lich klären lassen, dass ein D&O-Versicherer zahlen muss, mussten sie dafür gleich zwei verschie­dene Gerichts­ver­fah­ren durch­ste­hen – einmal den Manager­haf­tungs­pro­zess selbst und anschlie­ßend noch den Rechts­streit mit dem D&O-Versicherer.

Der versi­che­rungs­ab­hän­gige D&O-Spezialist hat gemein­sam mit der Rechts­an­walts­kanz­lei Hendricks + Partner und der Schieds­ge­richts­in­sti­tu­tion ARIAS Deutsch­land e.V. eine Schieds­ge­richts­ord­nung entwi­ckelt, die dazu dienen soll, selbst komplexe Fällen in deutlich kürze­rer Zeit zu einer Entschei­dung zu führen als es durch staat­li­che Gerichte möglich wäre. Damit bleibt allen Betei­lig­ten der häufig kräfte­zeh­rende und kostspie­lige Zug durch die Instan­zen erspart. Unsere HP-Bedin­gungs­werke sehen deshalb vor, dass im Falle der Geltend­ma­chung von Schadens­er­satz­for­de­run­gen durch das Unter­neh­men der Manager auch eine schieds­ge­richt­li­che Entschei­dung zur Haftungs- und Deckungs­frage verlan­gen kann.

Raus aus der Karrie­re­falle

Im Haftungs­fall verlie­ren Manager meist ihren Job. Das Karrie­re­ende muss das aber nicht bedeu­ten. Perso­nal­be­ra­ter Claus Verfürth sagt, warum eine Karrie­re­be­ra­tung gerade in einer solchen Krise wichtig ist.

Herr Verfürth, kaum ein Tag vergeht, an dem die Medien nicht über Manager berich­ten, gegen die der Staats­an­walt ermit­telt oder die ihrem Unter­neh­men Schadens­er­satz zahlen sollen. Ist das Haftungs­ri­siko für Manager gestie­gen?

Claus Verfürth:
Ja, das kann man so sagen. Im Verlauf der letzten fünf Jahre hat in Deutsch­land die Zahl der Manager, die in den Sog von behörd­li­chen Ermitt­lun­gen geraten oder die sich mit Schadens­er­satz­for­de­run­gen ausein­an­der­set­zen müssen, deutlich zugenom­men. In der Konzern­welt genauso wie im Mittel­stand.

Wie häufig kommt es vor, dass betrof­fene Manager bei Ihnen als Karrie­re­be­ra­ter anklop­fen?

Claus Verfürth:
Glück­li­cher­weise sind solche Erwerbs­bio­gra­fien immer noch die Ausnahme. Aber ja, solche Anfra­gen mehren sich.

Welche Chancen haben sie auf dem Arbeits­markt?

Claus Verfürth:
Auch Manager, die in einen Haftungs­fall geraten sind, haben durch­aus ihre Chancen. Die Frage, die sich stellt, ist, wann der richtige Zeitpunkt für die Suche nach einem neuen Job gekom­men ist. Einer­seits ist es schwer, einen Arbeit­ge­ber davon zu überzeu­gen, jeman­den als neuen Geschäfts­füh­rer oder Vorstand einzu­stel­len, wenn noch ein Verfah­ren gegen ihn läuft. Anderer­seits halte ich es für sehr wichtig, dass betrof­fene Manager sich frühzei­tig mit ihrer Neupo­si­tio­nie­rung beschäf­ti­gen. Der Manager sollte hier das Heft des Handelns in der Hand halten. Auf keinen Fall darf er sich verste­cken, auch wenn ihm vielleicht dazu zu Mute wäre. Gerade in einer ungeklär­ten Situa­tion ist die richtige Kommu­ni­ka­tion in den Markt und in Richtung der eigenen Kontakte sehr wertvoll.

Was können Manager tun, deren Haftungs­fall dauer­haft ins Blitz­licht­ge­wit­ter gerät?

Claus Verfürth:
Eine öffent­li­che Bericht­erstat­tung erschwert natür­lich die beruf­li­che Neuori­en­tie­rung. Nicht deshalb, weil den Manager eine größere Schuld trifft, sondern weil sich viele Menschen – oft ohne jegli­che Detail­kennt­nis – ein Urteil erlau­ben. Selbst wenn ein poten­ti­el­ler neuer Arbeit­ge­ber einem Kandi­da­ten, der in einen Haftungs­fall verstrickt war, gerne einstel­len würde, macht es ihm am Ende diese stigma­ti­sie­rende Haltung in der Öffent­lich­keit schwer, sich für den Kandi­da­ten zu entschei­den.

Der Gerichts­saal der Öffent­lich­keit lässt sich schwer beein­flus­sen. Was setzen Sie dagegen?

Claus Verfürth:
Ich finde es wichtig, sich immer wieder zu verge­gen­wär­ti­gen, dass es im Grunde jeden treffen kann. Jedem Manager können Fehlent­schei­dun­gen unter­lau­fen. Wer vorsätz­lich gegen gelten­des Recht verstößt, muss natür­lich dafür auch die Konse­quen­zen tragen. Doch Vorver­ur­tei­lun­gen und eine grund­sätz­li­che Stigma­ti­sie­rung sind fehl am Platz. Auch hier ist es wichtig und richtig, den Einzel­fall zu prüfen.

Welche unter­stüt­zen­den Maßnah­men bieten Sie als Karrie­re­be­ra­ter an?

Claus Verfürth:
Zuerst gilt es die Frage zu klären, wie eine sinnvolle Kommu­ni­ka­tion in Richtung des beruf­li­chen Umfelds, der persön­li­chen Kontakte, aber auch in Richtung der Familie und des sozia­len Umfelds ausse­hen kann. Je präsen­ter in den Medien, desto schnel­ler müssen hier Strate­gien her, um ein Reputa­ti­ons­ma­nage­ment aufzu­bauen. Danach folgt der inten­sive Austausch über die weitere Karrie­re­ent­wick­lung. Im Coaching setzt sich der Manager mit den eigenen Erfah­run­gen und Erfol­gen ausein­an­der. Am nahelie­gends­ten sind Wieder­ein­stiegsze­na­rien, in denen der Manager an das angeknüpft, was er schon in der Vergan­gen­heit erfolg­reich getan hat, nur in einem anderen Unter­neh­men.

Erhal­ten Betrof­fene wirklich die Chance, wieder als angestell­ter Topma­na­ger zu reüssie­ren? Sind nicht die meisten von ihnen gezwun­gen, sich als Unter­neh­mens­be­ra­ter oder Immobi­li­en­mak­ler selbst­stän­dig zu machen?

Claus Verfürth:
Der Wieder­ein­stieg ins Topma­nage­ment kann gelin­gen und hierzu tragen üblicher­weise Kontakte aus der Vergan­gen­heit bei. Sicher gibt es auch die Möglich­keit, sich als Berater selbst­stän­dig zu machen oder auch ganz andere Wege einzu­schla­gen – weit weg von der ehema­li­gen Profes­sion. Geschieht das aus eigener Überzeu­gung und auf eigenen Wunsch, ist dagegen nichts einzu­wen­den. Wenn es aber nur eine „Notlö­sung“ ist, wäre es schade. Eine selbst­stän­dige Tätig­keit kann aber auch eine gute Möglich­keit sein, Gras über die Sache wachsen zu lassen, um sich später wieder in den „tradi­tio­nel­len“ Markt zu begeben.

„Der Manager darf sich auf keinen Fall verste­cken. Auch wenn ihm vielleicht dazu zu Mute wäre.“

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Zur Person: Claus Verfürth ist Perso­nal­be­ra­ter und Karrie­re­coach bei „The Board­room“, der exklu­si­ven Karrie­re­be­ra­tung für Topma­na­ger bei von Rundstedt.
CLAUS VERFÜRTH

E-Mail: verfuerth@​theboardroom.​de
Webpage: www.theboardroom.de
Blog: www.topmanager-blog.de

PR-Arbeit als Reputa­ti­ons-Retter

"Was tun, wenn Managern im Haftungs­fall der Medien­pran­ger droht?"
Litiga­tion-PR im Manager­haf­tungs­fall

Pflicht­ver­let­zun­gen eines Managers können nicht nur lange Rechts­strei­tig­kei­ten mit existenz­be­dro­hen­den finan­zi­el­len Folgen nach sich ziehen. Die oft jahre­lange öffent­li­che Darstel­lung der Fälle in den Medien ist ebenfalls eine großes Belas­tung. Ligita­tion-PR hat das Ziel, die Reputa­tion der Betrof­fe­nen zu schüt­zen.

Wenn gegen Geschäfts­füh­rer, Manager oder Aufsichts­räte ermit­telt oder gar ein Prozess geführt wird, sind die Schlag­zei­len vorpro­gram­miert – vor allem, wenn es sich um Vertre­ter bekann­ter Unter­neh­men handelt. Das ist beispiels­weise bei dem extrem hohen Medien­in­ter­esse rund um die Ermitt­lun­gen gegen VW-Manager im Abgas­skan­dal zu beobach­ten.

Das mögli­che Pflicht­ver­sa­gen eines Organ­mit­glieds hat häufig nicht nur eine juris­ti­sche, sondern auch eine Reputa­ti­ons­di­men­sion. Und zwar nicht nur im Haftungs­fall, also wenn tatsäch­lich ein Fehlver­hal­ten nachge­wie­sen wurde. Der Verdacht reicht aus, um in die Schlag­zei­len zu kommen. Der Vorver­ur­tei­lungs­me­cha­nis­mus in der Öffent­lich­keit trifft die Betrof­fe­nen völlig losge­löst von der Frage, welche konkrete Verant­wor­tung tatsäch­lich nachweis­bar ist. Aus dem Versuch, Top-Manager mit Haftungs­an­sprü­chen zu konfron­tie­ren, wird häufig ein Medien­spek­ta­kel, das auf dem Rücken der Betrof­fe­nen ausge­tra­gen wird.

Der Ruf leidet unabhän­gig vom Ausgang des Verfah­rens

Die Folgen für die Betrof­fe­nen sind unabhän­gig vom Ausgang eines Verfah­rens oft extrem: Fälle wie der des ehema­li­gen TV-Wetter­ex­per­ten Jörg Kachel­mann etwa zeigen, dass nach einer inten­si­ven Medien­schlacht eine Rückkehr in das beruf­li­che Leben oft praktisch ausge­schlos­sen ist – selbst wenn das Gerichts­ver­fah­ren gewon­nen wird.

Daher ist es für Manager, Geschäfts­füh­rer und Aufsichts­räte notwen­dig, sich nicht nur für die juris­ti­schen Folgen eines Haftungs­falls abzusi­chern. Droht ein Rechts­streit öffent­lich zu werden, sollte nicht nur eine juris­ti­sche, sondern auch eine profes­sio­nelle Medienst­ra­te­gie vorlie­gen.

Ein Deckungs­bau­stein für den Reputa­ti­ons­schutz

Eine profes­sio­nelle Beglei­tung mit Hilfe von Ligita­tion-PR-Exper­ten vor, während und auch nach der Prozess­füh­rung schützt vor mögli­chen Reputa­ti­ons­schä­den. Viele Top-Führungs­kräfte schlie­ßen daher Manager-Haftpflicht­ver­si­che­run­gen ab, die auch eine kommu­ni­ka­tive Abwehr durch Litiga­tion-PR beinhal­ten.

Mit dem Deckungs­bau­stein „Public-Relati­ons-Kosten“ können die Kosten zur Abwehr von Reputa­ti­ons­schä­den in D&O-Versicherungen versi­chert werden. Litiga­tion-PR-Exper­ten unter­stüt­zen dann die Manager und Unter­neh­men und entwi­ckeln eine entspre­chende Kommu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie. Sie agieren im Ernst­fall auch als Medien­spre­cher und kanali­sie­ren entspre­chende Anfra­gen. Das dient nicht nur zum Schutz der betrof­fe­nen Manager und Aufsichts­räte. Oft übersteigt die Menge der Anfra­gen die Kapazi­tä­ten.

Reputa­ti­ons­pro­fis gehen strate­gisch und langfris­tig vor

Eine mit rein recht­li­chen Mitteln verfolgte Gegen­wehr reicht in der Regel nicht aus, weil Gerichts­ver­fah­ren oft Jahre in Anspruch nehmen und ein Freispruch oft nur eine Randno­tiz ist. Der Ruf wird durch die Medien dagegen sofort ruiniert. Im Rahmen einer bedach­ten Kommu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie wird deshalb mit Hilfe der Legita­tion-PR der Versuch unter­nom­men, die eigene Position an die Medien zu vermit­teln und so das eigene Bild in der Öffent­lich­keit positiv zu prägen.

  • Das Vorge­hen beginnt mit der Bewer­tung des Reputa­ti­ons­ri­si­kos. Können der Rechts­streit und die damit verbun­de­nen Anschul­di­gun­gen öffent­lich werden? Wenn ja, muss über eine kommu­ni­ka­tive Strate­gie nachge­dacht werden. Diese sollte man, wenn möglich, nicht erst dann entwi­ckeln, wenn die Medien an die Tür klopfen.
  • Der zweite Schritt ist die Koordi­na­tion der Aktivi­tä­ten. Dabei ist nicht nur wichtig was kommu­ni­ziert werden soll, sondern wann es kommu­ni­ziert wird. Eine gute Medienst­ra­te­gie benötigt Vorbe­rei­tung und muss den Faktor Zeit im Blick behal­ten. Welche wesent­li­chen Termine und Stich­tage gibt es, zu denen das Medien­in­ter­esse beson­ders groß sein wird?
  • Der dritte Schritt ist das Entwi­ckeln der eigenen Botschaft. Fast die Hälfte der Zeitungs­le­ser setzt Studien zufolge die Aussage „Kein Kommen­tar“ mit einem Schuld­ein­ge­ständ­nis gleich. Daher ist es keine Option, sich nicht öffent­lich zu äußern. Selbst wenn es gute Gründe gibt, im Moment zu schwei­gen, kann man diese Gründe erläu­tern. Journa­lis­ten­an­fra­gen sind keine lästige Pflicht sondern eine Chance zum Dialog. Man kann zuhören, selbst Fragen stellen und offen­sicht­li­che Falsch­aus­sa­gen oder Fehlein­schät­zun­gen sofort klarstel­len.
  • Der vierte Schritt ist die öffent­li­che Äußerung. Sie erfor­dert sorgfäl­tige Vorbe­rei­tung. Die schlimms­ten Fehler entste­hen durch unvor­be­rei­tete State­ments. Insbe­son­dere vor eine Fernseh­ka­mera sollte man niemals unvor­be­rei­tet treten. Maximal drei Haupt­aus­sa­gen werden kommu­ni­ziert, Antwor­ten auf mögli­che kriti­sche Rückfra­gen dazu trainiert.
  • Der fünfte Schritt ist der fortlau­fende Austausch mit der Presse. Litiga­tion-PR ist in der Regel keine Einmal-Aktion, sondern auf Konti­nui­tät ausge­legt. Dazu braucht es eine langfris­tige Argumen­ta­tion, die auch die nächs­ten einein­halb Jahre im Blick hat. Wer als vertrau­ens­wür­di­ger Gesprächs­part­ner bekannt ist, baut ein Vertrau­ens­gut­ha­ben auf, das sich auch langfris­tig strate­gisch nutzen lässt.

Bei einer guten D&O-Police werden PR-Kosten in der Regel übernom­men. Denn es reicht nicht aus, Organ­mit­glie­der allein finan­zi­ell und juris­tisch zu schüt­zen. Es geht auch um ihre Reputa­tion und die Fortset­zung der Erwerbs­bio­gra­phie.

Auch Versi­che­rer schät­zen die profes­sio­nelle Reputa­ti­ons­pflege

Durch profes­sio­nelle Presse­ar­beit wird sich an den Haftungs­be­din­gun­gen oder am Urteil nichts ändern. Es ist aber wichtig, dass beispiels­weise offen­sicht­li­che Falsch­aus­sa­gen oder böswil­lige Darstel­lun­gen öffent­lich sicht­bar korri­giert werden.

Zudem kommt es schnel­ler zu Verglei­chen und außer­ge­richt­li­chen Einigun­gen, wenn das kommu­ni­ka­tive Klima neutral und das öffent­li­che Inter­esse gering ist. Aus dem Grund sind auch die Versi­che­rer an einer geräusch­ar­men Lösung inter­es­siert, um die Fälle schnel­ler beenden zu können.

Howden Versi­che­rungs­tipps:
  • Mit dem Deckungs­bau­stein "Public-Relati­ons-Kosten" können über die D&O-Versicherung die Kosten zur Abwehr von Reputa­ti­ons­schä­den versi­chert werden.
  • Exper­ten für Ligita­tion-PR sollten bei einem drohen­den Haftungs­fall so früh wie möglich zur Abwehr von Reputa­ti­ons­schä­den hinzu­ge­zo­gen werden.
  • Vor und während des Prozes­ses werden alle Äußerun­gen und Darstel­lun­gen aus dem strate­gi­schen Ziel abgelei­tet, die Reputa­tion des Betrof­fe­nen zu schüt­zen.

Die Strate­gie zur Vertei­di­gung des eigenen Rufs muss langfris­tig angelegt sein, also mindes­tens bis nach Prozess­ende.

Strate­gien zur Durch­set­zung Ihrer Ansprü­che

Muss ich wirklich für den Schaden haften? Und, wenn ja, was übernimmt der D&O-Versicherer? Bis betrof­fene Manager in einem D&O-Schadenfall diese beiden für sie existen­zi­ell wichti­gen Fragen für sich beant­wor­tet haben, müssen sie häufig mehrere Gerichts­ver­fah­ren und obendrein noch einen Verhand­lungs­ma­ra­thon mit den D&O-Versicherern durch­ste­hen. So beträgt die durch­schnitt­li­che Abwick­lungs­zeit von Schaden­fäl­len im Mittel­stand drei und bei Großun­ter­neh­men sieben Jahre.

BETREU­UNG DURCH D&O-SCHADENPROFIS IST KERN DES 360°-SCHUTZES

Ein Grund hierfür ist die hohe Komple­xi­tät von Manager­haf­tungs­fäl­len. Denn nur in sieben Prozent der gemel­de­ten D&O-Schadenfälle steht von Beginn an fest, dass der Manager seine Pflich­ten verletzt hat und deshalb haften muss. In 97 Prozent der Schaden­fälle gilt es daher, zunächst die Frage der Haftung zu klären und zwar vor Gericht. Die Folge: 70 Prozent der Zahlun­gen, die die D&O-Versicherer leisten, fließen im Durch­schnitt für Rechts­kos­ten. Nur 30 Prozent kommen als Schadens­aus­gleich den Unter­neh­men zugute.

SPEZIA­LI­SIERTE ANWÄLTE STEHEN IHNEN IM SCHADEN­FALL BEI

Howden hat diese Entwick­lung frühzei­tig erkannt und die profes­sio­nelle Unter­stüt­zung der betrof­fe­nen Manager und Unter­neh­men im Schaden­fall zum Zentrum des Versi­che­rungs­schut­zes gemacht. Bei beson­ders komple­xen D&O-Schadenfällen und immer dann, wenn uns als Makler die Hände gebun­den sind, weil wir die Grenzen der Rechts­be­ra­tung erreicht haben, manda­tie­ren wir für Sie die auf Manager­haf­tung und D&O-Versicherung spezia­li­sierte Anwalts­bou­tique Hendricks + Partner. Die Rechts­an­wälte rund um den Wegbe­rei­ter der D&O-Versicherung deutscher Prägung Michael Hendricks entwi­ckeln für unsere Kunden indivi­du­elle Strate­gien für die Durch­set­zung ihrer Ansprü­che, etwa wenn im Schaden­fall ein D&O-Versicherer nicht zahlen will.

KONFLIKT­LÖ­SUNG AM RUNDEN TISCH

Der beste Weg, eine möglichst zügige und kunden­freund­li­che Schaden­re­gu­lie­rung zu errei­chen, ist es, alle Streit­par­teien – die versi­cherte Gesell­schaft, die sich vielfach mitein­an­der im Rechts­streit befind­li­chen Aufsichts- und Vorstands­or­gane sowie den D&O-Versicherer – an einen Tisch zu bringen, und das nicht vor einem Richter. Die Rechts­an­wälte von Hendricks + Partner überneh­men hier im Auftrag von Howden die Rolle des Monito­ring Counsel und koordi­nie­ren die Themen auch mit den Anwäl­ten der versi­cher­ten Perso­nen, des Unter­neh­mens als Versi­che­rungs­neh­me­rin und des D&O-Versicherers. In der Betreu­ung von natio­na­len und inter­na­tio­na­len D&O-Schadenfällen jeder Größen­ord­nung versiert, tragen die hochspe­zia­li­sier­ten Juris­ten so dazu bei, die Inter­es­sen unserer Kunden zu wahren und den Streit zügig beizu­le­gen.

Dazu auch „Der persön­li­che D&O-Schadenmanager an Ihrer Seite“

Ein Schaden­fall aus der Praxis

Beim Aufbau eines neuen Auslands­stand­orts bescherte die Geschäfts­füh­re­rin eines Marken­her­stel­lers ihrem Unter­neh­men eine Vertrags­strafe in Millio­nen­höhe. Ohne juris­ti­schen Rat einzu­ho­len und sich im Haus abzustim­men, sicherte sie dem Projekt­ent­wick­ler die Zahlung einer Vertrags­strafe in Höhe von einer Million Euro zu, sollte nach Projek­tende kein Mietver­trag zustande kommen.

Kolle­gen und Gesell­schaf­ter nicht infor­miert

Als das Grund­stück erschlos­sen war, legte der Projekt­ent­wick­ler dem Kolle­gen der Manage­rin aus der Geschäfts­füh­rung einen Vertrag mit einer horren­den Mietfor­de­rung vor. Der Deal platzte. Der Projekt­ent­wick­ler zog vor Gericht und setzte die Zahlung von zwei Dritteln der Vertrags­strafe durch. Das Geld forderte das Unter­neh­men von der Manage­rin mit der Begrün­dung zurück, sie hätte ohne die Zustim­mung der Gesell­schaf­ter gehan­delt und zudem gegen das Vier-Augen-Prinzip versto­ßen.

Das Blatt wendete sich zum Guten

Glück im Unglück. Das Unter­neh­men hatte vorsorg­lich für die Manage­rin eine D&O-Versicherung abgeschlos­sen. Der Versi­che­rer übernahm einen Großteil des Millio­nen­scha­dens.

Schnell den richti­gen Anwalt finden

Im Fall der Fälle brauchen Manager vor allem eins: so schnell wie möglich einen guten Anwalt. Gerade in Manager­haf­tungs­fäl­len ist die Vielfalt der mögli­chen Streit- und Schaden­kon­stel­la­tio­nen groß. Die Frage, wie Betrof­fene auf die Schnelle den wirklich passen­den Vertei­di­ger für sich finden, wird damit zum entschei­den­den Erfolgs­kri­te­rium.

MANAGER MÜSSEN SICH OPTIMAL VERTEI­DI­GEN KÖNNEN

Klar ist: Steht einmal der Vorwurf im Raum, ein Manager habe gegen seine Pflich­ten oder sogar gegen Gesetze versto­ßen, fällt es ihm schon wegen der Beweis­last­um­kehr häufig schwer, selbst unbegrün­dete Ansprü­che abzuweh­ren und sich so vom Makel des pflicht­wid­ri­gen Verhal­tens zu befreien. Klar ist deshalb auch: Hochwer­ti­ger D&O-Versicherungsschutz muss Managern eine optimale Vertei­di­gung ermög­li­chen.

HOWDEN BIETET IHNEN ZUGANG ZU ERFAH­RE­NEN ANWÄL­TEN FÜR MANAGER­HAF­TUNG

Mit dem Hendricks Anwalts­netz­werk bietet Howden deshalb versi­cher­ten Geschäfts­füh­rern, Vorstän­den, Aufsichts­rats- und Beirats­mit­glie­dern Zugang zu einem bundes­wei­ten Pool an Anwäl­ten, die in der Konflikt­lö­sung von Manager­haf­tungs­fäl­len zu den erfah­rens­ten Spezia­lis­ten in ganz Deutsch­land zählen. Ein Anruf genügt und wir vermit­teln Ihnen den passen­den Rechts­bei­stand in Ihrer Nähe.

DAS HENDRICKS ANWALTS­NETZ­WERK IST BUNDES­WEIT FÜR SIE DA

1996 von dem D&O-Experten und langjäh­ri­gen Howden-Geschäfts­füh­rer Michael Hendricks gegrün­det, steht das Hendricks Anwalts­netz­werk seit Jahrzehn­ten für zivil- und straf­recht­li­che Beratungs­kom­pe­tenz auf höchs­tem Niveau. Zu dem exklu­si­ven Verbund zählen spezia­li­sierte Rechts­an­wälte aus den Berei­chen Versi­che­rungs­recht, Gesell­schafts­recht, Wirtschafts­straf­recht, Arbeits­recht und Prozess­recht.

HOWDEN ERMÖG­LICHT FREIE ANWALTS­WAHL

Damit Ihr Spezia­list aus dem Hendricks Anwalts­netz­werk im Schaden­fall für Sie unver­züg­lich tätig werden kann, haben wir seine Manda­tie­rung und die Höhe seiner Honorare mit dem Versi­che­rer bereits im Vorhin­ein abgestimmt. Das ermög­licht es Ihnen, auf das Know-how von hochspe­zia­li­sier­ten Anwäl­ten zurück­grei­fen zu können, die üblicher­weise auf Stunden­ba­sis und nicht nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz abrech­nen, ohne Gefahr dabei zu laufen, am Ende teure Anwalts­rech­nun­gen beglei­chen zu müssen.

Der persön­li­che Schaden­ma­na­ger an Ihrer Seite

Wie gut eine Versi­che­rung ist, zeigt sich erst im Schaden­fall. Im Zentrum des Versi­che­rungs­schut­zes von Howden steht deshalb die schnelle, persön­li­che und fachkun­dige Betreu­ung von Unter­neh­men und Managern im Krisen­fall.

Schaden-Notruf. Wenn Unter­neh­men und Manager auf Schadens­er­satz verklagt werden und deshalb um ihre Existenz fürch­ten müssen, können sie bei Howden auf die Exper­tise von mehr als 60 D&O/Financial Lines-Exper­ten zurück­grei­fen – darun­ter viele Juris­ten. Über unsere Schaden­not­ruf­num­mer +49 (0) 211/ 94083–62 sind wir von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 19:00 Uhr jeder­zeit für Sie da.

Wir betreuen Sie, noch bevor Sie Ihren Schaden dem Versi­che­rer melden. Egal, ob Manager­haft­pflicht­fall oder Vermö­gens­scha­den nach einer Cyber­at­ta­cke – als versi­che­rungs­un­ab­hän­gi­ger Schaden­profi beraten wir Unter­neh­men und Führungs­kräfte, noch bevor die eigent­li­che Schaden­mel­dung an den Versi­che­rer rausgeht. Damit Sie wissen, welche Schritte jetzt für Sie wichtig sind und worauf Sie aufpas­sen müssen.

Schaden-Service. Unsere Schaden-Profis überneh­men für Sie das gesamte Schaden­hand­ling – angefan­gen von der Korre­spon­denz mit dem Versi­che­rer bis zur Unter­stüt­zung bei Konflikt­si­tua­tio­nen mit der Asseku­ranz. Wir liefern Ihnen inner­halb von wenigen Stunden eine erste deckungs­recht­li­che Einschät­zung Ihres Falls, unter­stüt­zen Sie bei der Formu­lie­rung der Schaden­mel­dung, leiten diese auf Wunsch unver­züg­lich weiter und stellen sicher, dass der D&O-Versicherer bei Eintritt des Versi­che­rungs­falls der Versi­che­rungs­neh­me­rin (Unter­neh­men) und der versi­cher­ten Person (Manager) sofort einen Schaden­sach­be­ar­bei­ter als Ansprech­part­ner sowie ein Akten­zei­chen zur Verfü­gung stellt.

Zügige Bearbei­tungs­zei­ten. Damit Ihr Schaden­fall möglichst schnell und effizi­ent bearbei­tet werden kann, haben wir mit vielen Versi­che­rern schon im Vorfeld verbind­li­che Leitfä­den für die Schaden­be­ar­bei­tung (Claims Manual) verein­bart. Hier sind zum Beispiel Fristen für einzelne Bearbei­tungs­stu­fen fest fixiert.

Manager erhal­ten Versi­che­rungs­be­din­gun­gen in Kopie. Da in der Regel nicht die Führungs­kräfte selbst, sondern ihre Unter­neh­men den Versi­che­rungs­ver­trag abgeschlos­sen haben, sind die Betrof­fe­nen häufig gerade zu Anfang sehr unsicher, was genau in den Versi­che­rungs­be­din­gun­gen steht. Über die hausei­ge­nen HP-Bedin­gungs­werke hat Howden sicher­ge­stellt, dass sich D&O-Versicherer unver­züg­lich mit der durch den Schaden­fall betrof­fe­nen Person in Verbin­dung setzen müssen. Der D&O-Versicherer ist zudem verpflich­tet, Ihnen die Versi­che­rungs­be­din­gun­gen in Kopie zukom­men zu lassen.

Keine Verzö­ge­run­gen durch Verhand­lun­gen mit dem Versi­che­rer über die Anwalts­wahl. Im Schaden­fall brauchen Manager am besten von jetzt auf gleich einen Anwalt. Doch bevor ein solcher Rechts­bei­stand manda­tiert werden kann, müssen dessen Honorar­vor­stel­lun­gen mit dem Versi­che­rer abgestimmt sein. Das kann im schlimms­ten Fall Wochen dauern. Wir von Howden haben deshalb vorab mit unseren Koope­ra­ti­ons­part­nern von Versi­che­rer­seite verein­bart, dass sie die in den HP-Versi­che­rungs­be­din­gun­gen fixier­ten Honorar­sätze überneh­men, sofern ein Spezia­list des Hendricks Anwalts­netz­werks beauf­tragt wird. So lässt sich verhin­dern, dass Manager am Ende auf den teuren Anwalts­rech­nun­gen sitzen­blei­ben.

Überwa­chung der Oblie­gen­heits­pflich­ten. Auch wenn wir als Versi­che­rungs­mak­ler keine eigene Schaden­re­gu­lie­rung vorneh­men, ist eine Beratung und Unter­stüt­zung des Kunden im Schaden­fall sehr von Vorteil. Als versi­che­rungs­un­ab­hän­gige Anlauf­stelle koordi­nie­ren wir für Sie das Schaden­ma­nage­ment und managen die Schnitt­stelle zwischen Versi­che­rungs­neh­me­rin (Unter­neh­men), versi­cher­ter Person (Manager), Makler und Versi­che­rungs­ge­sell­schaft. Da wir bei Howden Germany unsere eigenen Wordings von den jewei­li­gen Versi­che­rern zeich­nen lassen, verfü­gen unser Mitar­bei­ter über eine hohe Exper­tise und sind in der Lage, etwaige Deckungs­ver­sa­gun­gen der Versi­che­rer umgehend recht­lich zu hinter­fra­gen. So können wir Sie dabei unter­stüt­zen, der Ableh­nung etwas entge­gen zu setzen.

Wir kämpfen für Ihre Inter­es­sen. Erweist sich die Zahlungs­ab­leh­nung des Versi­che­rers als unberech­tigt, sprin­gen die Juris­ten der Schaden­ab­tei­lung Ihnen zur Seite und verfas­sen eine recht­li­che Stellung­nahme. Wenn auch das nicht zum Ziel führt, suchen wir das persön­li­che Gespräch mit dem Versi­che­rer. Fazit: Im Ernst­fall haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite, der Sie in jeder Hinsicht gegen­über dem Versi­che­rer unter­stützt.

Im Ernst­fall muss der D&O-Fallschirm auch aufge­hen

Neue Trends im D&O-Schutz

In der Wirtschaft wird mit immer härte­ren Banda­gen gekämpft. Für Unter­neh­men ist es deshalb heute wichti­ger denn je, dass der beruf­li­che Haftpflicht­schutz ihrer Führungs­rie­gen up to date bleibt.

Das Feld der Manager­haf­tung ist ständig in Bewegung: Immer schär­fere Gesetze, neue Gerichts­ur­teile, Behör­den­auf­la­gen, Manage­ment- und Technik­trends, aber auch Entwick­lun­gen im D&O-Versicherungsmarkt selbst machen es erfor­der­lich, bei den Versi­che­rungs­be­din­gun­gen für den D&O-Schutz laufend nachzu­bes­sern – damit die Schutz­weste für Manager im Schaden­fall auch tatsäch­lich funktio­niert.

Versi­cher­bar­keit von Geldbu­ßen

Die Diskus­sion über die hohen Geldbu­ßen, die Unter­neh­men ab 25. Mai 2018 mit dem neuen Daten­schutz­recht drohen, hat bei Koope­ra­ti­ons­mak­lern und versi­cher­ten Unter­neh­men Fragen aufge­wor­fen, wie es derzeit um die Versi­cher­bar­keit von Geldbu­ßen bestellt ist, die Behör­den Unter­neh­men und Managern nach Ermitt­lungs­ver­fah­ren aufer­le­gen. Um Sie auf den neues­ten Stand zu bringen, beschreibt Howden die neues­ten Entwick­lun­gen in der Schaden­re­gu­lie­rung bei Geldbu­ßen in einem Info-Blatt (siehe unten).

Nachmel­de­frist gilt auch bei Prämi­en­ver­zug

Howden hat zudem die diesjäh­ri­gen Wording-Verhand­lun­gen mit den D&O-Versicherern genutzt, um in den HPDO 2018 klarzu­stel­len, dass Erstprä­mien wie Folge­prä­mien behan­delt werden. Eine für den D&O-Schutz von Managern wichtige Klausel, deren Unter­neh­men zum Beispiel wegen Insol­venz oder einer laufen­den Restruk­tu­rie­rung in Zahlungs­ver­zug geraten. Jetzt können Manager sicher sein, dass die Nachmel­de­frist nicht automa­tisch erlischt, wenn der Versi­che­rer eine Kündi­gung wegen Zahlungs­ver­zugs ausspricht. Bei tatsäch­li­chen oder behaup­te­ten Pflicht­ver­let­zun­gen, die vor Zahlungs­ver­zug einge­tre­ten sind, müssen die D&O-Versicherer ihr Leistungs­ver­spre­chen einhal­ten.

Download: Howden-Info – Versi­cher­bar­keit von Geldbu­ßen (PDF, 77 KB)

Wie sich Manager schüt­zen können

Vorstände stehen unter großem Druck. Sie müssen die Rendi­te­er­war­tun­gen erfül­len und das Unter­neh­men auch in schwie­ri­gen Zeiten nach vorne bringen. Wenn es nicht optimal läuft, werden Manager gnaden­los aussor­tiert oder/​und mit Schadens­er­satz­an­sprü­chen konfron­tiert. Wie sich die Manager dagegen schüt­zen können wollen wir in dieser Video­reihe disku­tie­ren.

D&O-Schutz richtig gedacht

Die D&O-Versicherung hat sich als Schutz für Manager etabliert. In der Schaden­re­gu­lie­rungs­pra­xis hat sich jedoch gezeigt, dass es sinnvoll sein kann, zusätz­lich eine Vermö­gens­scha­den-Rechts­schutz­ver­si­che­rung abzuschlie­ßen.

Fehlent­schei­dun­gen im Manage­ment verur­sa­chen in Unter­neh­men schnell Schäden in Millio­nen­höhe. Auch viele Mittel­ständ­ler haben sich in den letzten Jahren deshalb für den Abschluss einer D&O-Versicherung entschie­den. Zum einen um ihre Geschäfts­füh­rer persön­lich zu schüt­zen, die bereits bei leich­tes­ter Fahrläs­sig­keit unbegrenzt mit ihrem Privat­ver­mö­gen haften. Zum anderen um den Fortbe­stand der GmbH-Gesell­schaft selbst zu sichern. Denn auch Geschäfts­füh­rer verdie­nen häufig nicht genug, um Schadens­er­satz­an­sprü­che auszu­glei­chen, die selbst im Mittel­stand schnell sechs- oder sieben­stel­lig ausfal­len können.

Für den Total­scha­den vorbauen

Nun hat sich in der Schaden­re­gu­lie­rungs­pra­xis gezeigt, dass in der D&O-Versicherung auch im Mittel­stand häufig Total­schä­den auftre­ten. In dem jüngst erschie­ne­nen E-Book für Geschäfts­füh­rer 2018 (Hrsg. Eurofo­rum) beschreibt Howden-Anwalt Michael Hendricks, welche Auswir­kun­gen dies auf den D&O-Schutz hat und was Unter­neh­men tun können, um im D&O-Haftungsfall den Vermö­gens­scha­den in angemes­se­ner Höhe auch tatsäch­lich von ihrem Manage­ment-Perso­nal ersetzt zu bekom­men.

Das Schutz­kon­zept der D&O-Versicherung

Oft entspricht der Umfang des geltend gemach­ten Schadens­er­satz­an­spruchs exakt der D&O-Deckungssumme. Das Schutz­kon­zept der D&O-Versicherung sieht jedoch vor, dass der Versi­che­rer im ersten Schritt die Kosten für die Prüfung der Haftpflicht­frage, im zweiten Schritt die Kosten für die Abwehr unberech­tig­ter Schadens­er­satz­an­sprü­che und erst im dritten Schritt die Kosten übernimmt, die für den Ausgleich berech­tig­ter Ansprü­che anfal­len.

Auf die D&O-Deckungssumme kommt es an

Bereits die Rechts­strei­tig­kei­ten rund um die Frage, ob ein Schadens­er­satz­an­spruch berech­tigt ist oder nicht, zehren häufig einen Großteil der verein­bar­ten D&O-Deckungssumme auf, sodass am Ende kaum etwas übrig bleibt, um berech­tigte Ansprü­che auszu­glei­chen. In solchen Fällen bleibt den versi­cher­ten Unter­neh­men dann nichts weiter übrig, als zu versu­chen, sich die noch offen­ste­hende Schadens­summe vom Manager privat zurück­zu­ho­len. Dabei geht es oft um enorme Beträge, die den Manager in den finan­zi­el­len Ruin treiben können.

Zusätz­li­chen Rechts­schutz für Vermö­gens­schä­den abschlie­ßen

Eine Lösung kann der Abschluss einer Vermö­gens­scha­den-Rechts­schutz­ver­si­che­rung sein. Ist die D&O-Deckungssumme ausge­schöpft, übernimmt der Rechts­schutz­ver­si­che­rer die bereits veraus­lag­ten Kosten, sodass ein voller Schaden­aus­gleich über die D&O-Versicherung möglich wird.

Quelle: Aufsatz „Die D&O-Versicherung und der Ernst­fall“, E-Book für Geschäfts­füh­rer 2018, Seite 20–24, Eurofo­rum
Link zum Hendricks-Artikel als PDF

Kompe­tente Autoren – darun­ter der D&O-Experte und Howden-Anwalt Michael Hendricks – haben in diesem E-Book praxis­nah zusam­men­ge­fasst, was für Geschäfts­füh­rer derzeit relevant ist.
Veröf­fent­licht am: 22. März 2018

Hier können Sie das komplette E-Book für Geschäfts­füh­rer 2018 kosten­los downloa­den:
Link zum Download

Der 360°-Schutz für stürmi­sche Zeiten

Manager sind es gewohnt, Krisen selbst zu bewäl­ti­gen. Doch immer häufi­ger sind sie und ihre Unter­neh­men Risiken ausge­setzt, die ohne ein exter­nes Notfall­netz­werk und ein maßge­schnei­der­tes Versi­che­rungs­schutz­pro­gramm nicht zu meistern sind.

Wir vermit­teln Sicher­heit durch Kompe­tenz

Die Zeiten sind rauer gewor­den. Die Klage­freude in Deutsch­land hat neue Dimen­sio­nen erreicht. Schadens­er­satz­an­sprü­che werden heute rigoros einge­for­dert. Gerade bei Versi­che­rungs­lö­sun­gen rund um die Themen Manager­haf­tung, Rechts­schutz, Cyber- und Vermö­gens­cha­den­ri­si­ken (Finan­cial Lines) kommt es darauf an, die richti­gen Priori­tä­ten zu setzen.

Ganzheit­lich gedach­ter-Manager- und Unter­neh­mens­schutz für Sie maßge­schnei­dert

Eine Cyber­at­ta­cke legt den Betrieb lahm, die Behör­den ermit­teln wegen fehler­haft abgeführ­ter Sozial­ab­ga­ben gegen das Manage­ment oder ein Anleger­pro­zess droht – das Spektrum an mögli­chen Streit- und Schaden­kon­stel­la­tio­nen ist groß. Dabei kann der indivi­du­elle Bedarf von jedem Unter­neh­men und seiner Entschei­dungs­trä­ger sehr unter­schied­lich ausfal­len.

Multich­an­nel – Indivi­du­elle Bedarfs­ana­ly­sen

Als versi­che­rungs­un­ab­hän­gi­ger Spezi­al­mak­ler für D&O- und Finan­cial Lines-Versi­che­rungs­lö­sun­gen helfen wir Unter­neh­men und Führungs­kräf­ten dabei, ihr indivi­du­el­les Risiko­pro­fil exakt zu analy­sie­ren, die richti­gen Schwer­punkte bei der Schaden­pro­phy­laxe sowie im Versi­che­rungs­schutz zu setzen und das darauf zugeschnit­tene und wirklich passende Deckungs­kon­zept zu finden.

Typische Aufga­ben, die unsere Kunden und Makler gemein­sam mit uns lösen möchten:

Die Aufgabe: Ihr Unter­neh­men soll vor den Folgen einer Cyber­at­ta­cke geschützt werden.

Die Lösung: Die Cyber­ver­si­che­rung HPCY

  • sichert Ihr Unter­neh­men gegen Betriebs­un­ter­bre­chungs- und Haftpflich­t­ri­si­ken ab,
  • übernimmt Mehrkos­ten für die Aufrecht­erhal­tung des Geschäfts­be­triebs,
  • übernimmt Vertrags­stra­fen bei Verlet­zun­gen gegen Geheim­hal­tungs­pflich­ten oder aufgrund von Liefer­ver­zö­ge­run­gen,
  • vermit­telt Daten­schutz­ex­per­ten, Foren­si­ker, Krisen­ma­na­ger, spezia­li­sierte Anwälte sowie PR-Berater und übernimmt deren Honorare.

Die Aufgabe: Ihr Unter­neh­men möchte sein Manage­ment, aber auch alle übrigen Mitar­bei­ter vor den Folgen behörd­li­cher Ermitt­lun­gen schüt­zen.

Die Lösung: Die Straf­rechts­schutz­ver­si­che­rung HPST

  • deckt die Rechts­kos­ten bei Verfah­ren aufgrund von Straf- und Ordnungs­wid­rig­kei­ten für Manage­ment und Mitar­bei­ter aller Hierar­chie­stu­fen,
  • auf Wunsch Vermitt­lung eines versier­ten Straf­ver­tei­di­gers,
  • 24-Stunden-Notfall-Hotline.

Die Aufgabe: Ihr Unter­neh­men möchte eine D&O-Versicherung abschlie­ßen, um das Führungs­per­so­nal im Manager­haf­tungs­fall abgesi­chert zu wissen.

Die Lösung: Die D&O-Versicherung HPDO

  • deckt die Kosten für die Abwehr unberech­ti­ger Schadens­er­satz­an­sprü­che,
  • gleicht berech­tige Schadens­er­satz­an­sprü­che aus,
  • vermit­telt erfah­rene Rechts­ex­per­ten, deren Honorare nicht mehr mit dem D&O-Versicherer abgestimmt werden müssen.

Sie sind an einer kosten­freien und unver­bind­li­chen Analyse Ihres persön­li­ches Risiko­pro­fils und das Ihres Unter­neh­mens inter­es­siert? Wir beraten Sie gern. Von montags bis freitags stehen unsere D&O- Cyber- und Finan­cial-Lines-Exper­ten telefo­nisch Rede und Antwort. Sie errei­chen uns unter der Telefon­num­mer 0211 /94083–20 oder über das Kontakt­for­mu­lar auf dieser Website.

Sie sind unsicher, welche Versi­che­rung Sie als Unter­neh­men oder Manager zusätz­lich benöti­gen, um ganzheit­lich abgesi­chert zu sein? Auf Wunsch führen wir gerne eine indivi­du­elle Bedarfs­ana­lyse vor Ort bei Ihnen durch.

Was wir Ihnen bieten

Keine Policen von der Stange. Der unabhän­gige Spezi­al­mak­ler Howden steht für quali­ta­tiv hochwer­tige, selbst entwi­ckelte Bedin­gungs­werke, die dem Markt­stan­dard weit überle­gen sind. Wir kennen nicht nur das Klein­ge­druckte, wir geben den Versi­che­rern das Klein­ge­druckte vor.

Beste Bedin­gungs­werke. Als Markt­füh­rer für D&O-Versicherungen verfol­gen wir eine klare Multi-Versi­che­rer-Strate­gie. Unsere markt­füh­rende Stellung verschafft uns eine gute Position bei den Vertrags­ver­hand­lun­gen – sodass wir mit Fug und Recht sagen können, für Unter­neh­men und Manager den besten Versi­che­rungs­schutz aushan­deln zu können.

Praxis­er­prob­ter Schutz. Unsere D&O- und Recht­schutz­ver­si­che­run­gen haben allesamt den Stress­test unserer fast 25-jähri­gen D&O-Schadenfallbetreuung durch­lau­fen und werden von mehr als 20 Versi­che­rungs­ge­sell­schaf­ten gezeich­net.

Persön­li­che Betreu­ung vor Ort in der Region. Mit mehr als 60 D&O-Experten sind wir an den Stand­or­ten Düssel­dorf, München und Hamburg vertre­ten. In einem persön­li­chen Gespräch vor Ort bei Ihnen führen wir eine profes­sio­nelle Risiko­ana­lyse durch und erarbei­ten für Sie anschlie­ßend ein auf Ihr indivi­du­el­les Profil angepass­tes D&O-Schutzkonzept.

Beste Beratung. Unsere Juris­ten und Versi­che­rungs­kauf­leute sind in Organ­haf­tung und Gesell­schafts­recht versiert, kennen die Strate­gien und Lösun­gen der Versi­che­rer und bilden sich in der hausei­ge­nen Howden Academy regel­mä­ßig weiter.

Unsere Policen sind tages­ak­tu­ell. Wir überprü­fen ständig Ihre Verträge und schlie­ßen Lücken, die sich durch verschärfte Gesetze, neue Urteile, Behör­den­auf­la­gen ergeben können. Aber auch strate­gi­sche Entwick­lun­gen, die Ihr Unter­neh­men in neue Risiko­fel­der manövrie­ren, halten wir im Blick.

Check­liste: Ihre Vorteile
  • Versi­che­rungs­schutz der Premi­um­klasse
  • Maßge­schnei­derte, indivi­du­elle Schutz­stra­te­gie
  • Hochkom­pe­tente und unabhän­gige Beratung
  • Persön­li­che Betreu­ung vor Ort
  • Ständig an neue Gefah­ren­la­gen angepass­tes Vorsor­ge­kon­zept
Ihr Weg zum persön­li­chen D&O-Schutzpaket

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Unabhän­gige Beratung.

Mit mehr als 60 D&O-Experten sind wir als unabhän­gi­ger Spezi­al­mak­ler an den Stand­or­ten Düssel­dorf, München und Hamburg vertre­ten. Unsere Juris­ten und Versi­che­rungs­kauf­leute sind in Organ­haf­tung und Gesell­schafts­recht versiert, kennen die Strate­gien und Lösun­gen der Versi­che­rer und bilden sich in der hausei­ge­nen Howden Academy regel­mä­ßig weiter. In einem persön­li­chen Gespräch vor Ort bei Ihnen führen wir eine profes­sio­nelle Risiko­ana­lyse durch und erarbei­ten für Sie anschlie­ßend ein auf Ihr indivi­du­el­les Profil angepass­tes D&O-Schutzkonzept.

Unsere Policen sind tages­ak­tu­ell.

Der tägli­che Umgang mit Organ­haf­tungs­fäl­len treibt uns an, Ihren D&O-Schutz laufend zu optimie­ren. Unsere Juris­ten überprü­fen ständig Ihre Verträge und schlie­ßen Lücken, die sich durch verschärfte Gesetze, neue Urteile und Behör­den­auf­la­gen ergeben können. Aber auch strate­gi­sche Entwick­lun­gen, die Ihr Unter­neh­men in neue Risiko­fel­der manövrie­ren, halten wir im Blick.

Persön­li­che Betreu­ung vor Ort.

Ihr persön­li­ches Howden-Exper­ten-Team beglei­tet Sie bei Ihren Entschei­dungs­pro­zes­sen rund um das Thema Versi­che­rungs­schutz und Manager­haf­tung.

Praxis­er­prob­ter Schutz.

Unsere D&O- und Recht­schutz­ver­si­che­run­gen haben allesamt den Stress­test unserer mehr als 20-jähri­gen D&O-Schadenfallbetreuung durch­lau­fen. Unser Praxis­wis­sen macht uns einfach einzig­ar­tig und ist Motor für laufende Produkt­in­no­va­tio­nen.

Beste Bedin­gungs­werke.

Wir sind D&O-Spezialisten und damit wählen wir aus dem Kreis unserer mehr als 20 Koope­ra­ti­ons­ver­si­che­rer den Richti­gen für Sie aus. Unsere markt­füh­rende Stellung verschafft uns eine heraus­ra­gende Position bei den Vertrags­ver­hand­lun­gen – mit Fug und Recht können wir behaup­ten, für Unter­neh­men und Manager den besten Versi­che­rungs­schutz aushan­deln zu können.

Keine Policen von der Stange.

Als unabhän­gi­ger Spezi­al­mak­ler und Teil der Howden-Group entwi­ckeln wir für Sie und Ihr Unter­neh­men ein indivi­du­el­les 360°-Schutzkonzept. Unsere selbst entwi­ckel­ten Bedin­gungs­werke sind dem Markt­stan­dard weit überle­gen. Wir kennen nicht nur das Klein­ge­druckte, wir geben den Versi­che­rern das Klein­ge­druckte vor.

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TREND ZUR PERSÖN­LI­CHEN D&O-VERSICHERUNG
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